Hinter den Kulissen: ein Einblick in ein Cloud-Native-Projekt

Die sich ständig wandelnde Natur der Technologie hat es schwieriger gemacht, komplexe Kunden-Roadmaps und Softwareentwicklungen systematisch umzusetzen. In diesem Umfeld werden aufstrebende Projektbereiche wie Cloud-native zu mehr als einfachen Ansätzen für den IT-Markt: Sie stellen eine spürbare Transformation der Geschäftsabwicklung dar. Es bleibt jedoch in vielen Fällen eine Herausforderung, zu verstehen, wie diese Transformation in eine standardisierte, kundenreife Lösung umgesetzt werden kann.

Welcher Weg soll einschlagen werden: On-Premise oder Public Cloud?

Wie wählt man am besten zwischen PaaS, SaaS und IaaS?

Wie integriert man eine Cloud-Anwendung tatsächlich in das bestehende Software-Ökosystem?

Diese und viele weitere Fragen stellen sich die Entscheidungsträger, um die Effizienz neuer Architekturen zu maximieren und deren Auswirkungen auf das aktuelle Geschäftsumfeld zu reduzieren.

Hier kommen Projekte ins Spiel: temporäre Aktivitäten, um immaterielle Ergebnisse zu erzielen, die bei der Cloud-Native-Technologie aus einer gewinnbringenden Koexistenz eines Unternehmensentwurfs mit der On-Demand-Verfügbarkeit von Internetdiensten resultieren. Der Beginn eines Projekts spielt eine wesentliche Rolle, um die Antworten auf die Geschäftsentwicklungs- und Wertfragen zu verstehen, die sich Unternehmen beim Einstieg in die Cloud-Native-Welt stellen. Doch wie entsteht so ein Projekt?

Die Geburt eines Cloud-Native-Projekts

Cloud-native ist ein freier Begriff, der verwendet wird, um jede Transformation im Zusammenhang mit Cloud-Computing-Bereitstellungsmodellen zu beschreiben. Diese können von Cloud-Management-Systemen über die API-Integration bis hin zu Systemarchitektur-Evaluierungen reichen. Obwohl jedes dieser Projekte seine eigenen spezifischen Anforderungen, Hindernisse und Ressourcen hat, gestalten sich einige wichtige Schritte bei der Durchführung jedes einzelnen ähnlich:

Schritt 1. Anforderungsanalyse: Definition der Projektziele

Projekte entstehen oft aus nicht erfüllten Bedürfnissen. Ein veralteter Service, ein teurer Prozess, fehlende Kapazitäten: Das und andere sind die Ausgangspunkte, auf Basis derer Methoden entwickelt werden, die zu einer langfristigen Lösung führen. Aus diesem Grund müssen Cloud-Computing-Projekte als Grundlage ein solides Verständnis der Hauptziele und Anforderungen der Unternehmen haben, wenn sie eine solche Transformation einleiten.

Diese Anforderungen sind von entscheidender Bedeutung, um zu verstehen, wie eine Lösung bereitgestellt oder eine Infrastruktur im besten Interesse einer bestimmten geschäftlichen Wertrendite migriert wird. Interne Fehlausrichtungen oder unterschiedliche Priorisierungen innerhalb eines Unternehmens erschweren es jedoch, sich auf eine gemeinsame Basis von Bedürfnissen, Zielen, Engagement und Erwartungen zu einigen.

Aus diesem Grund beginnen Projektzeitpläne oft mit Workshops, die sich der Erfassung und Priorisierung von Anforderungen widmen. So ist es möglich, im Chaos von Präferenzen und Anforderungen zu verstehen, welche Bedürfnisse priorisiert werden und wie man die Balance zwischen den Wünschen und Bedürfnissen eines Unternehmens richtig erkennt.

Sie möchten ein Cloud-Native-Projekt starten? Hier sind einige der verschiedenen relevanten Themen, die Sie bei der Auswahl und Priorisierung Ihrer Anforderungen berücksichtigen sollten:

  • Skalierbarkeit und Elastizität des Systems.
  • Benutzerverwaltungsfunktionen.
  • Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen.
  • Definition von Service-Orientierung.
  • Verfügbarkeit und Performance der Architektur.

Schritt 2. Zeitplan: Erstellen eines Projektzeitplans

Transformationen im Technologie-Ökosystem passieren nicht über Nacht. Jedes Projekt – ob groß oder klein – hat einen Zeitplan, der sich über mehrere Phasen erstreckt, um schließlich das endgültige Ziel zu erreichen. Aus diesem Grund erfordern selbst Cloud-Native-Migrationen detaillierte Roadmaps, um wichtige Prioritäten und Ziele zu visualisieren und gleichzeitig einen Geschäftswert zu schaffen.

Wenn Sie auch Ihren Aktionsplan für den Einstieg in die On-Demand-Dienste definieren möchten, sollten Sie folgende Punkte nicht vergessen:

  • Nehmen Sie sich ausreichend Zeit sowohl für die Konzept- als auch für die Entwicklungsphase (sofern Teil des Projekts). Erstere wird Ihre Anforderungen in eine maßgeschneiderte Lösung verwandeln, während der zweitere die Entwicklung Ihrer Transformation artikuliert.
  • Kommunizieren Sie immer. In der Beratungs-, Dokumentations- oder Umsetzungsphase. Das Definieren eines Zeitplans ist der erste Schritt, um ein Projekt auf Kurs zu halten. Klare Transparenz zwischen den Abteilungen bei der Umsetzung der Roadmap ist jedoch der eigentliche Schlüssel für ein erfolgreiches Projektmanagement.
  • Seien Sie flexibel. Technologieökosysteme, Kundenanforderungen und funktionale Anforderungen ändern sich oft, daher müssen sich die Transformationen mit ihnen ändern. Festgelegte Zeitpläne und Projektphasen – wie es agile Managementmethoden gelehrt haben – dürfen nicht in Vergessenheit geraten, können aber gleichzeitig angepasst werden, damit sie den unterschiedlichen Gegebenheiten des Projekts besser entsprechen.

Schritt 3. Stakeholder-Management: Verstehen, wer am Projekt beteiligt ist

Je mehr sich ein Cloud-Computing-Ökosystem von lokalen Ressourcen aus hin zu einer hybriden Cloud-Umgebung verlagert, desto mehr Menschen werden an der Transformation beteiligt sein. Aber auch in einer vollständig lokalen Umgebung müssen viele Parteien berücksichtigt werden, um einen signifikanten Wandel voranzutreiben.

Bei all diesen in den Prozess eingebundenen Elementen ist es bei der Verschiebung und Neuzuweisung von Ressourcen notwendig, zu erkennen, wer die Hauptakteure sind, die beeinflusst werden und/oder das Ergebnis des Projekts beeinflussen können. Einige der Rollen mit erheblicher Relevanz, die häufig in dedizierten Cloud-Native-Projekten vorkommen, umfassen (sind aber nicht unbedingt beschränkt auf) die unten aufgeführten.

Wenn Sie mehrere Interessengruppen koordinieren möchten, ziehen Sie diese Beispiele in Betracht, die Ihr Unternehmen entsprechend beeinflussen können:

  • Das können entweder Kunden oder geschäftliche Benutzer sein, die den endgültigen Zugriff auf das Produkt haben.

Beeinflusste Abteilungen. Zugriffsverwaltung, Sicherheitsprotokolle, Datenverteilung.

  • In der Regel bestehend aus Entwicklern und IT-Managern wie Scrum Mastern oder Projektmanagern: Sie gehören zu dem Team, das die Lösung erstellt oder implementiert.

Beeinflusste Abteilungen. Interner Betrieb, kontinuierliche Weiterentwicklung, Automatisierung.

  • Die Parteien, die am Hosting und Management von Container- und Cloud-Lösungen beteiligt sind (sei es SaaS, PaaS oder IaaS).

Beeinflusste Abteilungen: Ressourcen- und Kostenmanagement, Herstellerbindung, Systemadministration.

Schritt 4. Ressourcenallokation: Nutzen aus verfügbaren Vermögenswerten schaffen

Rund um Cloud-Computing-Ökosysteme gibt es verschiedene Arten von Ressourcen, die die Perspektive und Durchführung eines Projekts leicht ändern können. Das sind die gleichen Ressourcen, die von Entscheidungsträgern bei der Annahme einer Änderung oft übersehen werden, entweder weil sie in den Geschäftsalltag fallen oder weil ihr Potenzial nicht erkannt wird. Die richtige Asset-Allokation, ob physisch oder nicht-physisch, kann durch Ressourcen-Upcycling unnötige Kosten sparen, aber auch wertvolle Zeit für die Reorganisation des Ökosystems generieren.

Wenn Sie auch Ihr System anpassen und gleichzeitig den Verlust von Assets vermeiden möchten, sind hier einige der Elemente, auf die Sie beim Starten eines neuen Cloud-Native-Projekts achten sollten:

  • Bereits vorhandene Softwarelösungen.
  • Mitarbeiter (mit dedizierten Abteilungsteams).
  • Verträge mit Dienstleistern einschließlich SLAs.
  • Hardware-Architektur.
  • Richtlinien und Vorschriften.

Wo soll man anfangen?

Bei Cloudflight sind Cloud-Native-Projekte mehr als eine einfache Architekturtransformation. Sie stehen für einen tiefgreifenden Kultur- und Strukturwandel, der sich aus einer neuen Sichtweise auf die Technologie ergibt.

Diese strukturellen Veränderungen erfordern klar definierte Richtlinien und Prozesse, um das Geschäftsökosystem zu verbessern, ohne die bereits bestehenden Richtlinien und Verfahren zu stören.

Wenn Sie die ersten Schritte machen und diesen Wandel durch eine produktive Strategie anstoßen möchten, unterstützen wir Sie gerne und helfen Ihnen, die einzelnen Schritte zu definieren, um Ihre Cloud-Native-Projekte und die Transformation voranzutreiben.

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