Wie kann man positive Veränderungen ermöglichen?

Erfolgsgeschichte: Manuel Geier 

Als er 2013 als Praktikant bei Cloudflight anfing, wusste Manuel Geier nicht, dass seine Karriere als Teilzeitbeschäftigter während seines Studiums der Softwareentwicklung an der Technischen Universität Wien weitergehen würde. Heute hat er als Vollzeitbeschäftigter mehrere Funktionen: Softwareentwickler, Onboarding-Coach, Projektleiter und Teamleiter. Er beschreibt sich selbst als ehrgeizigen, neugierigen und kreativen Menschen, der das Gelernte mit anderen teilen möchte, damit sie von seinen Erfahrungen profitieren können. In seiner Freizeit unterstützt er daher Schüler bei ihren Diplomprojekten und teilt gerne seine Erfahrungen mit.

#Cloudflight

Vom Praktikant zum Teilzeitmitarbeiter   

Er begann seine berufliche Laufbahn als Praktikant bei Cloudflight. „Der größte Vorteil als Praktikant ist, dass man eine Idee davon bekommt, wie Softwareentwicklung in einem echten Team bei einem richtigen Projekt funktioniert“, offenbart Manuel.  „Ich war vom ersten Tag an Teil von Cloudflight und spürte die großartige Gemeinschaft der passionierten Menschen um mich herum. Das ist einfach ansteckend. Wir haben Onboarding-Coaches für jeden neuen Mitarbeiter (natürlich auch für Praktikanten), um die ersten paar Wochen etwas leichter zu machen. Zurückblickend war für mich der größte Vorteil meiner Teilzeitbeschäftigung die große Flexibilität, die mir das Unternehmen bot. Ich konnte mein Studium neben der Arbeit an herausfordernden Projekten fortsetzen.“ 

Events, Wissenstransfer und Coaching 

 Zusätzlich zu seiner Arbeit an Projekten wurde Manuel auch Onboarding-Coach, organisierte viele Firmen-Events (funtastische Events) und moderierte des Öfteren die Coding Contests (CCC) in Wien auf der Bühne des Rathauses und in der Wiener Stadthalle. Er hat internationale Lesungen (wispris) zum firmeninternen Wissensaustausch (z. B. Alexa Skills & Voice Design, https://www.youtube.com/watch?v=nu_dOAJO3eA) und Workshops, wie z. B. die Workshops High-Performance und Power Point Karaoke, abgehalten.  

„In der Zwischenzeit habe ich technische Lösungen entworfen, Plattformen erstellt, Frontend-Migrationen geleitet und war Treiber von Architekturentscheidungen und -verbesserungen“, sagt Manuel. 

Vollzeitstelle: Projektleiter 

Während meiner Ausbildung habe ich versucht, so viel Wissen und Erfahrungen wie möglich anzuhäufen, um mein Ziel, Projektleiter zu werden, auch zu erreichen. Ich bin derzeit für ein großes Kundenprojekt mit etwa 20 Mitarbeitern verantwortlich und habe angefangen, Interviews für Jobs auf Junior- bis Senior-Level zu führen. Ich wurde auch zum Mentor und Coach für unsere zukünftigen Teamleiter und habe an verschiedenen Initiativen teilgenommen bzw. diese erstellt, wie z. B. ‚Clean Code‘ oder ‚How to do Learning & Development at Cloudflight‘.  

Für mich ist es wichtig, dass ich mit meinen Taten etwas bewirken kann. Vielleicht kann ich ja sogar jemanden inspirieren. Ich möchte eine treibende Kraft und ein Wegbereiter für positive Veränderungen sein. Für mich ist sowohl mein eigenes Wachstum als auch das meiner Kollegen wichtig. 

Antrieb und Motivation 

„Meine innere Stimme hat mich geführt, damit ich der Mensch werden kann, den das Schicksal für mich bestimmt hat. Meine Hauptmotivation ist meine Leidenschaft für persönliches Wachstum, um zu einer besseren Version meiner selbst zu werden. Ich bin überzeugt, dass jeder an sich selbst glauben und seiner inneren Stimme folgen sollte. Ich mag es, eine Struktur zu haben, Ziele zu setzen, Pläne zu machen und daran zu arbeiten, sie zu erreichen“, gesteht Manuel, als er nach seinem Antrieb und seiner Motivation gefragt wurde. „Ich mag künstlerische Umgebungen, Menschen und die aufgeweckte Geisteshaltung. Ich bin lösungsorientiert und habe eine Leidenschaft für Frontend-Entwicklungen sowie für große UI und UX. Ich bin immer bemüht, neue Dinge zu diskutieren, um mich, meine Denkweise und meine Fähigkeiten zu erweitern.“ 

Schüler ermutigen  

Manuel ist nicht nur Coach für seine Kollegen und leitet sein Team, sondern unterstützt auch Schüler in seiner Freizeit. 

 „Meiner Erfahrung nach ist es nicht immer leicht, großartige Ergebnisse zu erzielen, wenn die Umwelt nicht optimal ist. Über die Jahre hinweg konnte ich viele ausprobieren und zahlreiche Sachen erleben und habe im Endeffekt eine Menge daraus gelernt. Ich möchte etwas davon an die nächste Generation weitergeben“, bekennt Manuel.  

„Meine ersten Erfahrungen in Sachen Unterstützung von Schülern habe ich beim CC gesammelt“, erklärt Manuel. „Dank des Wettbewerbs stehe ich noch immer in Kontakt mit meinen Professoren von der HTL Pinkafeld, die ich besucht habe. Diese Schule hält immer Ausschau nach interessanten Projekten und Partnern.  

In meinem Fall ist es das Ziel, Schülern Situationen aus dem echten Leben näher zu bringen, von denen sie langfristig profitieren können.  Da ich in meiner Freizeit auch noch an einigen persönlichen Projekten arbeite – wie AusgstecktApp, Minimalism Challenge und BlockPlanner – konnte ich diese beiden Sachen kombinieren und potenziell interessante Diplomarbeitsthemen liefern, aus denen sich die Schüler eines aussuchen konnten. Die Schüler haben Dreiergruppen gebildet und ich habe sie angeleitet.“ 

Wie stellt man Situationen aus dem echten Leben für Schulkinder dar? 

Für die Schüler spielt Manuel die Rolle eines Kunden, den er gerne gehabt hätte, als er seine Diplomarbeit geschrieben hat. Seiner Meinung nach ist das größte Problem im echten Leben normalerweise entweder mangelnde Kommunikation mit dem Kunden oder zu wenig Feedback. „In regelmäßigen Treffen mit der Klasse möchte ich das ausgleichen“, hebt er hervor. „Diese Synchronisierungen sind wie Review-Sitzungen aus dem Scrum-Framework, in denen wir echte Diskussionen führen. Zwischen den normalen Treffen kommunizieren wir direkt in Signal-Gruppenchats mit den Teams, in denen ich dann zwischenzeitlich auftretende Fragen beantworten kann. Wenn jemand Hilfe benötigt, können wir ein 1-zu-1-Treffen ausmachen, um an einer Lösung zu arbeiten. Ich konzentriere mich nicht nur auf die Aufgaben, sondern versuche auch, ihnen wertvolles Feedback, Tipps und Tricks zu geben und Geschichten aus realen Live-Projekten zu erzählen, damit sie auch etwas lernen können, was sie in der Berufswelt brauchen. Die Schüler können nicht nur an einem Projekt arbeiten, sondern auch wertvolle Lektionen lernen.“ 

Die Herausforderung für 2020/21 

Die Herausforderung für die Diplomarbeit 2020/21 war für die AusgstecktApp. Diese App (https://ausgsteckt.app/) bietet Dienstleistungen für traditionelle österreichische Gasthäuser an, die lokales Essen und Wein anbieten. Sie besteht aus einer Web-Plattform (PostgreSQL, Spring Boot, Angular, Docker) und einer mobilen App für Android (React Native).  

Die Schüler arbeiteten an folgenden Themen:  

  • Sicherheit OWASP Top 10-Evaluierung mit Schwerpunkt auf Frontend und Backend für Sicherheitslücken in Bibliotheken 
  • UI/UX-Evaluierung mit automatisierten, halbautomatisierten und manuellen Ansätzen, einschließlich SEO und Implementierung von Verbesserungen   
  • Evaluierung, Einrichtung und Testimplementierung des UI-Testautomatisierungs-Frameworks für die Webanwendung 

Zusätzlich zur Abschlussarbeit musste jeder Schüler ein praktisches Projekt abschließen:  

  • Zahlungsintegration zur Einführung einer Unterstützer-Funktion in die App 
  • Menüverwaltung und Präsentation auf der Webplattform für Firmeninhaber, 
  • Login mit Google oder Facebook. OAuth-Integration mit Firebase-Authentifizierung auf der Webplattform  

„Mein Ziel ist es, produktionsfertige Ergebnisse mit dem Team zu erstellen. Das ist aufgrund einiger Einschränkungen nicht immer leicht zu erreichen.  Außerdem möchte ich ihnen dabei helfen, an etwas zu arbeiten, das auch wirklich verwendet wird“, sagt Manuel. 

Ein besserer Experte – ein besserer Mensch 

„In den Projekten, die ich mit Schülern mache, ist es eine der aufregendsten Erfahrungen, auf der anderen Seite zu stehen. In realen Projekten arbeiten wir eng mit Kunden zusammen, um etwas zu erschaffen, das sie benötigen. Bei Abschlussarbeiten bin ich der Kunde und jemand anderes stellt mir viele Fragen, die ich oft gar nicht so einfach beantworten kann. Das gibt mir einen tollen Einblick und macht meine Arbeit mit echten Kunden besser“, erklärt Manuel.  

Diese schulischen Aktivitäten helfen ihm, nicht nur ein besserer Experte, sondern auch ein besserer Mensch zu werden.  

„Bei all meinen Aktivitäten möchte ich neue Erfahrungen sammeln, um neue, aufregendere und herausforderndere Aufgaben zu übernehmen. Mit den Fähigkeiten, die ich mitbringe, profitiere ich von einem guten Überblick über alle Teile des Softwareentwicklungszyklus. Ich kann uneingeschränkt mit Kunden zusammenarbeiten und die benötigten Sachen mit dem bestmöglichen Ergebnis liefern. Großartige Software kann nur von großartigen Leuten entwickelt werden, die als großartiges Team zusammenarbeiten. Gleiches gilt für Innovationen. Alles, was ich tue, zielt darauf ab, ein großartiger Leader zu werden, um dies zu erreichen. 

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