Cloudflight optimiert Augmented Reality-Headset

München, 04.05.2020 – In Zusammenarbeit mit dem britischen Unternehmen GiveVision hat Cloudflight durch die Optimierung von Kern-Algorithmen maßgeblich zur technologischen Weiterentwicklung eines Headsets für Sehbehinderte beigetragen. GiveVision entwickelte und testete in einer Pilotstudie das auf Augmented Reality basierende Headset. Anfang 2018 entstand schließlich im Rahmen eines Projektes der Europäischen Weltraumorganisation ESA eine Kooperation mit Cloudflight, um die im Rahmen diverser Satelliten-Datenverarbeitungsprojekte entwickelten Algorithmen in das bestehende Headset zu integrieren.

Zum einen wurde dadurch eine Reduktion der Berechnungskomplexität und damit einhergehend eine längere Akkulaufzeit erreicht. Zum anderen konnten mithilfe der dadurch gewonnenen Rechenressourcen komplexere Algorithmen implementiert werden. „Wir haben die Kern-Algorithmen durch das Wissen analysiert und optimiert, das direkt aus unserer Projektarbeit mit der ESA stammt“, erklärt Alessio Montuoro, KI-Experte bei Cloudflight. „Trotz der relativ kurzen Projektzeit ist es uns gelungen, die Bildverarbeitungszeiten von 250 bis 450 ms pro Bild auf etwa 50 ms zu reduzieren, was weitaus nützlicher ist. Durch die Reduktion der erzeugten Wärme wird außerdem der Tragekomfort des Headsets verbessert und gleichzeitig die Akkulaufzeit verlängert.”

Zum Artikel von ESA: Link

Bildmaterial: hier als download verfügbar
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